Ein besonderes Denkmal für die Deserteure

Arbeitsgruppe der Alten Synagoge präsentierte einen ersten Entwurf



Diese Arbeitsgruppe hatte die Idee zu einem „Denkmal für Deserteure“: Jörn Dau, Till Sörensen, Dr. Ulrike Schrader von der Begegnungsstätte Alte Synagoge, Merlin Metag, Florian Hans (v. l. n. r.). (Fotos NeK)

(Ro./NeK) „Verflüchtigt, ver­folgt, verhaftet, verurteilt, vernichtet, verdammt, verloren, vergessen“ – diese acht Worte sollen für den Weg der Deserteure von der Fahnenflucht bis hin zum Vergessen in der Nach­kriegsgesellschaft auf insgesamt acht Stelen stehen. Die Stelen wären elementarer Bestandteil des Denkmals für die Deserteure, die im März 1945, zwei Monate vor Kriegsende, wegen Fahnenflucht auf dem Gelände der alten Schießbahn hingerichtet worden waren. Es soll aber auch an alle anderen Männer erinnern, die aus Über­zeugung den Dienst mit der Waffe während der Nazi-Zeit abgelehnt haben und als Deserteure erschossen wurden. mehr ...